“Abschiebung um jeden Preis”

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Die ‘Panorama’ Sendung vom 02.09.2010 “Tod in der Zelle – Abschiebung um jeden Preis” beschäftigt sich mit dem Suizid des Flüchtlings Slawik C. der 1999 nach Deutschland floh und zeigt einmal wieder mit wieviel Eifer in Deutschland daran gearbeitet wird Flüchtlinge wieder los zu werden.

02.09. Wiesbaden/Infoladen – Vortrag & Film über die Situation der MigrantInnen in Calais

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Am 02.09. um 19 Uhr wird im Infoladen Wiesbaden eine Veranstaltung zur Situation der MigrantInnen in Calais (siehe http://infoladen-capuma.de/2010/07/28/calais-migrant-solidarity/) stattfinden.

Ab 18 uhr gibt es Vöku…mehr Infos auf http://infoladen-wiesbaden.de.

Sonntagsgesellschaft in farbe

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Den allseits bekannten Blog “www.sonntagsgesellschaft.wordpress.com” gibt es nun auch in Farbe. Einfach http://sonntagsmalereien.wordpress.com/ besuchen und staunen.

Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung in RLP?

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Das Landeskabinett in Rheinland-Pfalz hat erkannt, dass “in Zeiten neuer Gefahrenlagen, zum Beispiel durch den internationalen Terrorismus und die organisierte Kriminalität, vor allem aber wegen der zunehmenden Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken” die Polizei mehr Überwachungsbefugnisse nötig hat.

Weil das Verfassungsgericht das automatisierte Kfz-Kennzeichen-Scanning verboten hat und zudem die ‘vorsorgliche’ Rasterfahndung nicht mehr “bereits im Vorfeld einer konkreten Gefahr” zulässig ist(, sondern [leider] nur noch “zur Abwehr einer Gefahr für den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder Landes oder für Leib, Leben oder Freiheit einer Person”…) will der Ministerrat jetzt doch wenigstens die “Quellen-TKÜ” und die heimlichen “Online-Durchsuchung” erlauben. Damit “die Methoden der Sicherheitsbehörden mit den technischen Möglichkeiten der Terroristen und Kriminellen Schritt halten” können, wie der Innenminister erklärt. Leider sind im Internet technisch hoch versierte “Superkriminelle” unterwegs, dementsprechend können möglichst weitreichende Befugnisse nicht schaden. Wahrscheinlich dank dem Bundesverfassungsgericht wurde übrigens an den Schutz der BerufsgeheimnisträgerInnen gedacht.

Weitere Ideen zum Schutz der BürgerInnen sind nicht rar, beispielsweise beginnt die Firma “Global Rainmakers Inc.” ein vielversprechendes Projekt in Mexiko. Mit in der ganzen Stadt verteilten Irisscannern möchte mensch hier die “sicherste Stadt der Welt” schaffen. Na wenn das mal nichts für die Landeshauptstadt Mainz ist.

Ansonsten kann mensch auch schön in Saudi-Arabien und Indien sehen wie Abhörmöglichkeiten “moderner Kommunikationsmittel” auch ohne “Quellen-TKÜ” durchgesetzt werden können…(Bei Skype haben es die deutschen Ermittlungsbehörden offensichtlich schon geschafft)

Mensch darf gespannt sein wie das rheinland-pfälzische Parlament über den Vorschlag entscheidet.

Internetbrunnen

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Für alle, die auf ein “freies” öffentliches W-LAN in Städten warten (und wenn es nach den BerufspolitikerInnen geht wohl auch noch ein paar Jährchen warten dürften), gibt es eine gute Nachricht, eine Initiative (in Mainz) hat das Projekt “Internetbrunnen” gestartet, um die Sache selbst in die Hand zu nehmen.
“Internetbrunnen” sollen auf öffentlichen Plätzen durch lokale Initiativen selbst eingerichtet und spendenfinanziert werden. Der erste Prototyp wurde am 14.08. auf dem Mainzer Rathausplatz aufgebaut.
Die Infos auf der Konzeptseite sind noch relativ spärlich (bspw. was rechtliche und technische Fragen angeht), aber für Menschen, die sich keinen UMTS Stick leisten wollen / können und trotzdem mal eben in der Stadt, im Park, der Sonne etc. online sein wollen, ist das Projekt bestimmt interessant.

http://internetbrunnen.de/

21.08. – Heß-Gedenkmarsch in Karlsruhe verhindern

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Zum ersten Mal seit fünf Jahren wollen Neonazis wieder in der Karlsruher Innenstadt aufmarschieren. Anlass ist der Todestag von Rudolf Heß, dem damaligen Stellvertreter Adolf Hitlers. Bis 2005 pilgerten mehrere tausend Neonazis Mitte August regelmäßig ins bayrische Wunsiedel, dem Ort an dem Heß begraben liegt. Erst 2009 fällte das Bundesverfassungsgericht das letztinstanzliche Urteil, um diese “Gedenkmärsche” zu verbieten. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde Karlsruhe als Aufmarschort für den 21. August gewählt. weiterlesen auf indymedia linksunten

14. August Mainz-Hechtsheim, Kundgebung gegen Veranstaltung von “Pro Mainz”

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Leider etwas spät die Info…

Am 14. August lädt Pro Mainz zu einer Informationsveranstaltung in die Straußwirtschaft “Am Rosenhof” nach Mainz Hechtsheim ein. Gastredner wird der Fraktionsvorsitzende der Republikaner im Stadtrat Stephan Stritter. Rheinhessen gegen rechts ruft dazu auf, am Samstag, den 14. August nach Mainz-Hechtsheim zu kommen, an der dortigen Kundgebung teilzunehmen und Präsenz zu zeigen gegen die rechtspopulistischen und ausländerfeindlichen Umtriebe von Pro Mainz und den Republikanern! Kundgebung und Demonstration: 14.8.2009, 13 UhrOrt: Ringstraße Ecke Peter-Weyer-Straße, Mainz Hechtsheim

Aufruf zur Kundgebung http://gjmainz.blogsport.de/2010/08/12/aufruf-zur-kundgebung-am-samstag-den-14-august-in-mainz-hechtsheim/

(neuer) GPG-Key(s)

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Wir haben mal wieder einen GPG Key erstellt (-> den alten nicht mehr benutzen) und möchten die Gelegenheit nutzen, Menschen, welche sich noch damit beschäftigt haben, die Technik nochmal kurz zu erläutern.

GPG ist ein Open Source Programm und eigent sich hervorragend zur Verschlüsselung (und Signierung) von E-Mails, aber auch einzelnen Dateien, Instant Messenger Unterhaltungen (bsp. ICQ…mit dem passenden Client).

Das Ziel der Veröffentlichung unseres “öffentlichen” GPG-Keys ist, dass Menschen, die uns per Mail kontaktieren diese verschlüsseln können. Bei GPG besitzt man zwei Schlüssel, einen “öffentlichen Schlüssel” zum verschlüsseln (nicht zum entschlüsseln!), diesen kann man bedenkenlos veröffentlichen (bspw. über Schlüsselserver im Internet, aber auch über E-Mail, USB-Sticks, etc.) und einen zweiten “privaten Schlüssel”. Der private Schlüssel muss geheim bleiben. Mit diesem (und einem Passwort) ist es möglich, die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselten E-Mails, Dateien, Gespräche, etc., zu entschlüsseln.

Der Fingerprint

Um sicher zu gehen, dass der öffentliche Schlüssel auch der Person gehört, mit der man tatsächlich kommunizieren möchte, kann man den sogenannten Fingerprint, eine eindeutige Prüfsumme des Schlüssels über einen “sicheren Kanal” (z.b. ein Telefonat) kommunizieren und vergleichen. Den Fingerprint/Fingerabdruck findet man in den Eigenschaften des betreffenden Schlüssels.

Stimmen die Fingerprints überein kann man der Echtheit des Schlüssels vertrauen und diesen signieren.

GPG nutzen

Möchte mensch Mails etc. mit GPG verschlüsseln, braucht man ein Programm, welches mit GPG verschlüsseln kann, unter Windows beispielsweise “gpg4win”, unter Linux ist ein solches normalerweise standartmäßig vorhanden. Eine relativ kurze Anleitung wie das dann genau funktioniert, findet mensch unter http://gpg4win.de/handbuecher/einsteiger.html (Windows) und http://wiki.ubuntuusers.de/GnuPG (Ubuntu Linux.)

Eine praktische Kombination um E-Mails zu verschlüsseln ist Mozilla Thunderbird und das dazugehörige Addon Enigmail. Eine Anleitung wie die Kombination funktioniert findet mensch auf Palita.net.

Update – GPG4USB

Ein nettes Programm für Leute die wechselnde Computer benutzen, oder oft ohne eigenen Computer unterwegs sind ist gpg4usb. Das kleine Programm startet vom USB-Stick aus und muss nicht installiert werden. Neben einem Starter für Windows gibt es auch die Möglichkeit das Programm unter Linux zu starten. Eine Startvariante für den Mac ist wohl in arbeit.

Hat mensch seinen “privaten Schlüssel” importiert, ist empfehlenswert das Programm selbst nochmal zu verschlüsseln, damit dieser falls der USB-Stick verloren gehen sollte geschützt ist. Wobei mensch dann am besten sowieso einen neuen Schlüssel anlegt und den alten widerruft. Es ist allerdings auch möglich nur “öffentliche Schlüssel” zu importieren und das Programm unterwegs nur zum verschlüsseln und nicht zum entschlüsseln zu benutzen, so bleibt der “private Schlüssel” (hoffentlich sicher) zuhause.

Fußball und Rassismus – Vortrag am 14.08.

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Am 14.08. wird im Rahmen des “Keine Wut mehr?” Festivals ein Vortrag zu Fußball und Rassismus stattfinden, hier ist der Ankündigungstext:

Fußball in Deutschland bildet mit seinen 80.000 Fußballspielen pro Spieltag, entsprechend vielen Ehrenamtlichen und Fußballfans rund um das Feld, gesellschaftliche Verhältnisse wie unter einem Brennglas ab. Inzwischen etabliert sich ein Gerede gegen (bevorzugt) Rassismus, Antisemitismus und Homophobie. Aber welche Haltungen stehen dahinter?

Auf der Folie von scheinmodernisierter Maskulinität, deutschem Nationalismus und anderen Andockpunkten für Diskriminierung gibt Gerd Dembowski einen Überblick über eine z.T. historisch gewachsene Diskriminierungskultur im Fußball und ihren aktuellen, sich ständig modernisierenden Stand.

Gerd Dembowski lebt in Berlin, war lange Sprecher des Bündnisses Aktiver Fußballfans (BAFF) sowie Football Against Racism in Europe (FARE), promoviert zu Diskriminierung im europäischen Fußball und hat soeben das Buch „Der Ball ist bunt. Fußball, Migration und die Vielfalt der Identitäten“ im Verlag Brandes & Apsel mitherausgegeben.

Die Bundeswehr online

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“Die Bundeswehr im Internet, erleben sie ‘ihre’ Armee hautnah”…Offensichtlich hat die Bundeswehr jetzt auch die ungeahnten Möglichkeiten der “neuen Medien” für sich entdeckt. In Zeiten von schlechten Schlagzeilen von der Front war eine Imagekorrektur schon immer eine praktische Sache. Hierfür bemüht man nun “BWTV” den hauseigenen TVSender, welcher bisher den Insassen der Institution BW vorbehalten blieb. Youtube mit seinen doch recht günstigen Konditionen dient nun als Vertriebsplattform für das neue Bild der Bundeswehr, welches sich wohl am besten mit “Verein ‘sozial’ engagierter SozialpädagogInnen” umschreiben lässt (“Hilfsprojekte”, “soziales Engagement der Soldaten”, “Unterstützung”,  “Stabilisierung”, kurz “dienen um zu helfen”). Wofür schon allein die ausgefeilten pädagogischen Konzepte, wie das “Eltern Kind Arbeitszimmer” sprechen…Diese und weitere innovative Ideen der deutschen Friedensaktivisten (“50 Jahre Einsatz für den Frieden”) finden sie nun in dem neuen BW Kanal auf youtube.